Phoenix Feuerkünstler

Author: Fred Giteau
Date: Apr, 1999

Wenn Ihr Feuer mögt und wenn Ihr gerne Feuershows seht, dann dürft Ihr auf keinen Fall Phoenix verpassen, der einer der besten Künstler in der Trance- und Crossoverszene ist.

Phoenix ist schon fast überall aufgetreten, war auf Tournee mit Run DMC in der Türkei, beim Soul City Snowboard-Event in Öterreich, bei der Love Parade und beim Union Move, in Deutschland. Estland, Neuseeland, Frankreich, Italien, Holland, USA, Hawaii... Schon einige Male habe ich ihm zuschauen könn und war von der Qualittät seiner Performance sehr beeindruckt. Ich traf ihn in Österreich, seiner derzeitigen Homebase und nutze die Gunst der Stunde für einige Fragen.


Interview:

Fred: Dein richtiger Name ist Marc Brouard, was ein typisch französischer Name ist!

Phoenix: Nun, meine Vorfahren waren französische Kelten aus Britanien und vor acht Generationen sind sie zur Paradiesinsel Mauritius ausgewandert, wo ich aufgewachsen bin. Das wär aber zu einfach, darum sind meine Vorfahren mütterlicherseits Angel-Schotten, die in Indien lebten! Dieser kulturelle und internationale Flair, in den ich hineingeboren wurde, war von großm Nutzen, sowohl als Traveller als auch jetzt, als internationaler Künstler.

Fred: Du hast Dich jetzt in Wien niedergelassen. Warum?

Phoenix: Hauptsächlich zum Snowboarden! In England gibt es zu wenige Tage mit Pulverschnee. Österreich ist eines der Länder mit der geringsten Umweltverschmutzung und der besten Luft in ganz Europa (wenn man in den Bergen ist !) und Wien ist eine schöne Stadt mit einer pochenden, jungen Partyszene, die sehr elektrisierend sein könnte, wenn sie etwas lockerer wäre. Für mein Geschäft ist Wien für mich sehr gut, da es hier im Grunde fast keine Konkurrenz für mich gibt, die gleichwertig wär?!

Fred: Wann hast Du angefangen, Dich füe Feuer zu interessieren?

Phoenix: Ich glaube, die ersten Zeichen waren ziemlich explosive Experimente in der Schule, im Chemieunterricht (brennende Tische, usw.). Wie die meisten Weltreisenden, die viel Zeit am offenen Feuer mit kochen oder sich warmhaltend verbringen, wurde das Feuer ein Teil meines Lebens. Das erste Spiel mit dem Feuer kam vor etwa zehn Jahren in Guatemala in einer Kirchenruine...und wurde seitdem zu einer Sucht.

Fred: Wie kam es dann zu Deiner Arbeit als Feuerk?ler?

Phoenix: Ich hatte nie vor, ein Feuerk?ler zu werden. Mir gefiel, was ich zuerst ohne das Feuer tat, und das ganze mit Feuer zu machen wurde zu einem Partytrick. Zwei Jahre später wurde ich bei meinen kleinen Feuershows von Leuten angesprochen, das ich damit mein Geld verdienen sollte. Aber das war eigentlich nicht mein Ding. Erst einige Jahre später, als ich völlig abgebrannt in Neuseeland war, musste ich irgendwie Geld zusammen bekommen, und erst so wurde es zu meinem Beruf. Ich schätze mich glücklich, dass ich mir in meinen Leben eine Auszeit genommen habe, um herauszufinden, was ich tun will - und so habe ich mich gefunden.

Fred: Bist Du an irgendwelchen Theater- oder Tanzschulen gewesen?

Phoenix: Kein Theater-, Tanz- oder Performancetraining. Nur viel Zeit an schönen Strassen mit guten Schwingungen und guter Musik.

Fred: Wie bist Du auf den Name Phoenix gekommen?

Phoenix: Ich habe mich immer für Mythologie und Geschichtenerzähler interessiert und ich wollte in meiner Arbeit Emotionen und Texte vermitteln. Ich habe ein Stück für Kinder geschrieben, den Phoenix als Beitrag zu einer UV-Show, und der Name ist einfach hängen geblieben. Irgendwie ist das ja auch einleuchtend - der Feuervogel.


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